Dafür können Sie Stundenlöhne und bei Bedarf Zuschläge oder Zusatzpauschalen hinterlegen. Für die Abrechnung definieren Sie Lohnarten und Lohnfaktoren, die Sie dann in Lohnkonditionen verwenden.

Die Lohnberechnung vorbereiten

Lohnarten, -faktoren und -konditionen pflegen Sie im Bereich Skyline Dispo- Einstellungen.

Lohnarten

Mit Lohnarten legen Sie für Lohn- und Gehaltszahlungen die Steuer-, Sozialversicherungs- und Auswertungsmerkmale fest. Durch die Aufteilung des Lohns auf verschiedene Lohnarten wird also vorbestimmt, welche Steuern und Beiträge abzuführen sind.

 -> Beispiele für Lohnarten: Arbeitsentgelt, Nachtzuschlag, Erschwerniszulage, Sonntagszuschlag.

Lohnfaktoren

Mit Lohnfaktoren legen Sie die zu berechnenden Stundenlöhne fest. Die Faktoren werden mit den geleisteten Stunden multipliziert, um die Bruttolöhne zu errechnen.

Lohnkonditionen

Über die Lohnkonditionen können Sie Regeln für die Berechnung der Löhne definieren. So legen Sie fest, welche Lohnarten mit welchen Faktoren für geleistete Stunden abzurechnen sind. Bei der Planung von Einsätzen können Sie dann für jeden Mitarbeiter ein Regelwerk auswählen, das bei der Erfassung der Arbeitszeiten für die Lohnberechnung verwendet wird.

Bei den Lohnfaktoren können Sie jeweils mehrere Gültigkeitszeiträume zuordnen. So können Sie zum Beispiel Tariferhöhungen bereits im Voraus eintragen. Sobald Sie Lohnarten und Lohnfaktoren hinterlegt haben, können Sie Lohnkonditionen anlegen. 

Beispiel: Unterhaltsreinigung mit Nachtzuschlag
Angenommen, Sie wollen eine Lohnkondition für eine Unterhaltsreinigung an Werktagen anlegen. Die Mitarbeiter sollen für jede geleistete Stunde ihr Arbeitsentgelt erhalten und zwischen 22:00 und 6:00 Uhr einen Nachtzuschlag.

Sie gehen dafür wie folgt vor:

Legen Sie eine Lohnkondition mit dem Namen “Unterhaltsreinigung” an und fügen Sie eine Abrechnungsregel “Nach Stunden” hinzu. Stundenbasierte Regeln sind stets mit dem Uhren-Symbol gekennzeichnet. 

Als Lohnart wählen Sie “Arbeitsentgelt”, die Voreinstellung von 100% übernehmen Sie ebenso wie die voreingestellte Gültigkeitsdauer. Als Faktor wählen Sie den entsprechenden “Stundenlohn” (den Lohnfaktor).  Dadurch bekommt der Mitarbeiter für seine gesamte Arbeitszeit 100% des Stundenlohns, im Beispiel also 9,55€.

Um den Nachtzuschlag zu berechnen, fügen Sie noch zwei stundenbasierte Regeln hinzu. Die Regeln können nur auf einen Tag angewendet werden, deshalb sind in diesem Fall zwei Einträge nötig. Tragen Sie einmal von 22:00h bis Mitternacht (genau genommen 23:59 Uhr) und einmal von 00:00h bis 6:00h einen Nachtzuschlag von 25% ein, um zu dem regulären Stundenlohn noch 25% Nachtzuschlag hinzuzurechnen. Die Berechnung des Nachtzuschlages erfolgt hier zusätzlich, der Bruttolohn besteht also aus zwei Lohnarten.

Von solchen Lohnkonditionen können Sie nun beliebig viele hinterlegen. Beispielhaft haben wir einmal eine Lohnkondition “Glasreinigung” und eine Lohnkondition “Unterhaltsreinigung” angelegt - jeweils mit den entsprechenden Lohnfaktoren.

Individuelle Lohnanpassungen

Die von Ihnen angelegten Lohnfaktoren sind nun auch direkt bei all Ihren Mitarbeitern hinterlegt. Sie können diese aber natürlich individuell anpassen, wenn Sie zum Beispiel bei einzelnen Mitarbeitern abweichende Absprachen getroffen haben. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, für jeden Mitarbeiter Standard-Konditionen entsprechend seiner hauptsächlichen Tätigkeiten auszuwählen.

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