Die Umsatzberechnung können Sie für alle Einsätze anwenden, die Sie nicht mit monatlichen (oder anderen festen) Pauschalen berechnen. Es werden zwei Abrechnungsregeln unterstützt: Abrechnung nach Zeit oder pauschale Abrechnung je Einsatz. Aber der Reihe nach:

Preistypen

In den Skyline Dispo-Einstellungen können Sie unter dem Punkt Vertriebskonditionen die abrechnungsrelevanten Einstellungen für Ihren Mandanten pflegen.

Im Folgenden sehen Sie eine Liste der hinterlegten Preistypen. Wir haben in jedem Mandanten bereits einige Beispiel-Preistypen für Sie angelegt. Diese können Sie nach Belieben verändern. Überflüssige Preistypen brauchen Sie nicht zu entfernen, diese stehen Ihnen später bei Ihrer Arbeit nicht im Weg.

Um die Preishistorie eines Preistyps aufzuklappen anzusehen und/oder den Preis zu bearbeiten, können Sie diesen anklicken und aufklappen.

Die für den Mandanten hinterlegten Preisdefinitionen können an jedem Kunden und jedem Objekt individuell überschrieben werden. Die Ermittlung des gültigen Preise erfolgt dann für ein Objekt wie folgt: Wenn für den betroffenen Tag am Objekt ein eigener Preis definiert ist, wird dieser verwendet. Andernfalls wird geprüft, ob am Kunden ein Preis für diesen Tag definiert ist und gegebenenfalls dieser genommen. Ist auch dort kein Preis definiert, wird die Preisdefinition des Mandanten verwendet.

Vertriebskonditionen/ Abrechnungsregeln

Auf der linken Seite sehen Sie die für Ihren Mandaten hinterlegten Konditionen. Es gibt zunächst nur ein Regelwerk "keine Abrechnung", das Sie verwenden können, um eine automatisierte Abrechnung zu verhindern (es ist auch gleich als Standard für Ihren Mandanten hinterlegt).

Über den Button "Neue Konditionen anlegen" können Sie weitere Regelwerke erstellen:

In diesem Beispiel haben wir ein Regelwerk mit einer Festpreis-Regel angelegt. Eine solche Einstellung könnten Sie verwenden, wenn Sie zwar für jede Ausführung einer Unterhaltsreinigung eine Pauschale bekommen, jedoch keine monatlich fixe Pauschale. Hinterlegen Sie dieses Regelwerk dann in der Planung, so dass für jeden Einsatz Ihrer Mitarbeiter der für den Einsatzort gültige Preis einmal abgerechnet wird.

Bei dieser Abrechnungsart ist es sinnvoll, an jedem Objekt den individuellen Preis zu hinterlegen. Rufen Sie dafür über den Menüpunkt Kunden / Objekte den jeweiligen Einsatzort auf und hinterlegen Sie den vereinbarten Preis:

Lassen Sie das "Gültig bis" Datum offen, um eine "unbegrenzte" Gültigkeit des Preises festzulegen. Selbstverständlich können Sie später dort ein Ende eintragen und einen anderen gültigen Preis eintragen im Falle einer Preiserhöhung (oder Preisanpassung, wie es im Marketingdeutsch heißt).

Verwenden Sie Sie Abrechnungsregeln "Nach Stunden", um Leistungen nach der gearbeiteten Zeit abzurechnen. Dies ist zum Beispiel für Sonderreinigungen anwendbar.

Sie können in einem Regelwerk auch mehrere Abrechnungsregeln hinterlegen:

Außerdem können Sie über die Vertriebskonditionen auch Zuschläge wie Sonntags- oder Nachtzuschläge hinterlegen. Beim Anlegen einer neuen Kondition ist die Voreinstellung für die Abrechnungsregel nach Stunden stets, dass jeden Tag 100% des Preistyps abgerechnet werden. Dies können Sie aber pro Abrechnungsregel ändern, und zwar, indem Sie den Prozentsatz und/oder die Zeiten und Tage ändern.

In unserer Beispiel- Vertriebskondition "Unterhaltsreinigung" sehen Sie, dass "jeden Tag", also montags bis sonntags, von 00:00 Uhr bis 23:59 Uhr 100% des Preistyps 'Stundensatz Unterhaltsreinigung' abgerechnet wird, dass Sonntags stets 70% dazu kommen, und dass außerdem an allen Tagen in der Zeit von 22:00 bis 6:00 Uhr ein Nachtzuschlag von zusätzlichen 20% hinzukommt.

Regelwerke anwenden

Die Regelwerke können in zwei Fällen herangezogen werden: Wenn Sie bei der Planung von Einsätzen hinterlegt werden oder wenn ungeplante Buchungen erstellt werden. Für die ungeplanten Buchungen gibt es in den Vertriebskonditionen-Einstellungen die Möglichkeit, das grundsätzlich gültige Regelwerk auszuwählen. Dies kann dann nach dem gleichen Mechanismus wie die Preise auf Kunden- und Objektebene überschrieben werden.

Es ist von Ihrem Geschäftsmodell abhängig, wie Sie die Konditionen am Besten einrichten. Manchmal empfiehlt es sich, grundsätzlich keine Abrechnung durchzuführen und nur bei ausgewählten Einsätzen dann Abrechnungsregeln zu hinterlegen, besonders wenn Sie viele Aufträge mit monatlichen Pauschalen abrechnen. Wenn Sie nur wenige oder keine Pauschalen abrechnen, ist die Hinterlegung von Standardkonditionen, die Umsätze generieren, die bessere Lösung. (Sie haben dann immer noch die Möglichkeit, bei einzelnen Einsätzen "keine Abrechnung" zu hinterlegen.)

Rechnungen erstellen

In Skyline sehen Sie auf Ihrer Übersichtsseite in der rechten Spalte ein neues Modul mit den noch nicht abgerechneten Umsätzen aus Skyline Dispo. Folgen Sie dort dem Link "Jetzt Rechnungen erstellen", um Rechnungen zu erstellen .

Sie können entweder die Umsätze einzeln abrechnen und für jeden Beitrag eine eigene Rechnungsposition erstellen (z. B. um eine Position für jede Ausführung zu erhalten) oder "Gleiche Buchungen zusammenfassen" wählen, um die gleichen Positionen (gleicher Text, gleiche Leistungsart, gleicher Betrag) für den Monat zusammenzufassen.

Solange aus den Umsätzen noch keine Rechnungen erzeugt wurden, können die zu Grunde liegenden Buchungen noch verändert werden. Wenn Sie bereits eine Rechnung erstellt haben und dennoch die Daten ändern möchten, können Sie in Skyline Dispo im Bereich "Auswertungen" -> "Umsätze" den Status der Umsätze von "abgerechnet" zu "nicht abgerechnet" verändern.

Anschließend können die Buchungen wieder verändert und die Umsätze neu generiert werden.

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